So wird der Garten nachhaltig
Schon kleine, bewusste Entscheidungen im eigenen Garten können Natur, Städte und Menschen positiv beeinflussen.
Zu Hause fühlen
Exotische Pflanzen sind oft empfindlich und pflegebedürftig. Besser ist es, sich für unkomplizierte, gern auch heimische Gehölze und Stauden zu entscheiden. Diese werden nicht nur ohne größeren energetischen Aufwand produziert, sie sind auch die pflegeleichtere Wahl.
Außerdem freut sich die Tierwelt, denn Felsenbirne, Sal-Weide und Kugeldistel sind für unsere heimischen Insekten und Vögel deutlich nahrhafter als exotische Gewächse.
Trocken und sonnig oder schattig und feucht? Pflanzen, die sich an ihrem Standort wohlfühlen, gedeihen prächtig und brauchen kaum Pflege. Die gute Nachricht: Für jeden Platz gibt es das passende Grün.
Chemie? Nein, danke!
Wer nachhaltig gärtnern möchte, sollte Blumen und Gehölze kaufen, die möglichst ohne Pflanzenschutzmittel aufgezogen wurden. Einige Anbieter nehmen vorwiegend Zierpflanzen ins Sortiment, die unter reduziertem Einsatz von Pflanzenschutzmitteln produziert wurden. Mögliche Rückstände werden streng überwacht und besonders bienengefährliche Mittel von vornherein verboten.
Je bunter, desto besser
Stauden, Gehölze, Sommerblumen: Eine bunte Pflanzenwelt ist nicht nur für das Auge, sondern auch für Vögel und Insekten attraktiv – und zwar vom Frühjahr bis zum Herbst. Mit einem breiten Angebot an nützlingsfreundlichen Pflanzen haben Gärtnereien und Baumärkte für Wildbiene, Schmetterling und Co. garantiert das passende Grün parat. Ein netter Nebeneffekt: Zusätzlich kümmern sich die Nützlinge wie Vögel, Marienkäfer und Ohrenkneifer gern um Blattläuse und andere Schädlinge. Das ist nicht nur nachhaltig, es lässt dem Gärtner auch mehr Zeit, sein Paradies zu genießen.
akz-o